Cusco Sehenswürdigkeiten: Inka-Mauern, Märkte, Heiliges Tal

Veröffentlicht: 4 Min. LesezeitCusco

Inhalt
  1. Zuerst die Höhe
  2. Plaza de Armas und Kathedrale
  3. Qorikancha und das Mauerwerk der Altstadt
  4. San Blas, Märkte und Essen
  5. Sacsayhuamán und die Hügel über der Stadt
  6. Museen und Kulturabende
  7. Heiliges Tal und Tagesausflüge
  8. Alles zusammen

Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Cusco zählen die Plaza de Armas, der Sonnentempel Qorikancha, die gewaltigen Mauern von Sacsayhuamán, das Künstlerviertel San Blas und mindestens ein Tag im Heiligen Tal. Weil alles auf rund 3.400 Metern liegt, kommt es weniger auf die Menge an als darauf, die Kräfte klug einzuteilen.

Zuerst die Höhe

Viele Reisende fliegen von Lima ein und stehen nach wenigen Stunden auf über 3.400 Metern. Kopfschmerzen, Kurzatmigkeit und schlechter Schlaf sind in den ersten Tagen üblich. Sinnvoll ist ein ruhiger erster Nachmittag: viel Wasser trinken, leicht essen, auf Alkohol verzichten und Anstiege langsam gehen. Cocatee wird überall angeboten, und vielen tut er gut. Wer Herz- oder Lungenprobleme hat, sollte vor der Reise unbedingt ärztlichen Rat einholen und sich nicht auf einen Blogtext verlassen.

Deshalb bietet es sich an, am ersten Tag nur das Flache und Zentrale anzusehen und Aufstiege sowie Ausflüge aufzuheben. Die Altstadt ist zu Fuß gut machbar, doch die steilen Gassen hinauf nach San Blas fühlen sich viel länger an, als der Stadtplan vermuten lässt.

Plaza de Armas und Kathedrale

Beginnen Sie dort, wo die Stadt immer begann. Die Plaza de Armas war das Huacaypata der Inka, ein Zeremonienplatz, heute gesäumt von Arkaden, Cafés und der Kathedrale. Am Abend, wenn die Fassaden beleuchtet sind, reicht eine Bank: eine kostenlose, entspannte erste Stunde, in der sich der Körper eingewöhnt.

Die Kathedrale von Cusco entstand auf den Fundamenten eines Inka-Palastes und birgt Gemälde der Cusco-Schule, die europäische Technik mit andinen Motiven verband. Achten Sie darauf, wie Heilige und Szenen nach regionaler Art gekleidet und bewirtet werden. Öffnungszeiten und Ticketregeln ändern sich, prüfen Sie sie vor Ort bei den offiziellen Stellen.

Qorikancha und das Mauerwerk der Altstadt

Wenige Minuten bergab liegt der Qorikancha, der Sonnentempel, über dessen Inka-Mauern direkt das Kloster Santo Domingo errichtet wurde. Hier lässt sich die Schichtung Cuscos am besten begreifen: unten passgenaue Inka-Blöcke, oben spanische Bögen. Das kleine Museum vor Ort erklärt Architektur und Rituale.

Suchen Sie anschließend nach Inka-Mauerwerk, das bis heute Gassen begrenzt. In der Calle Hatunrumiyoc sitzt der berühmte zwölfeckige Stein, so zugeschnitten, dass er ohne Mörtel in seine Nachbarn greift. Dort ist es oft voll, kommen Sie früh oder spät. Wer die engen Fugen sieht, versteht Inka-Ingenieurskunst besser als aus jeder Infotafel.

San Blas, Märkte und Essen

San Blas ist das Viertel der Kunsthandwerker, mit Steintreppen, Werkstätten und kleinen Galerien rund um eine schlichte Kirche. Gehen Sie am späten Nachmittag ohne Ziel los und probieren Sie im Pachapapa am Platz Fleisch aus dem Holzofen. Der kleine Mercado de San Blas ist ruhiger als der große Markt und passt für Kunsthandwerk und frische Ware.

Volkstümlicher isst man im Mercado Central de San Pedro: Obststände, Käse, frische Säfte und günstige Mittagsgerichte. Wählen Sie Stände mit einheimischer Schlange und achten Sie wie auf jedem vollen Markt auf Ihre Sachen. Gehobener wird es im Chicha por Gastón Acurio, das die Andenküche neu interpretiert, oder in der Quinta Eulalia, einer Familien-Picantería, bekannt für Cuy und Rocoto relleno. Zum Frühstück ist Jack's Café der Favorit vieler Reisender, das Café Ayllu am Hauptplatz ein altes Haus für Brot und Gebäck. Mehr finden Sie in unserem Essensführer für Cusco.

Sacsayhuamán und die Hügel über der Stadt

Sacsayhuamán krönt den Hügel nördlich des Zentrums und ist berühmt für seine Zickzackmauern mit riesigen Blöcken. Man steigt in etwa einer halben Stunde am Cristo Blanco vorbei hinauf oder fährt mit dem Taxi und geht zu Fuß zurück. Das Morgenlicht ist am schönsten, Wasser gehört ins Gepäck.

Von dort verbindet ein sanfter Inka-Weg Q'enqo mit seinen in den Fels gehauenen Altären und unterirdischen Gängen mit Puca Pucara und Tambomachay. Das ergibt einen schönen halben Tag mit Blick auf die roten Dächer. Ende Juni findet hier die Inszenierung des Inti Raymi, des Sonnenfestes, statt, die viele Menschen anzieht; planen Sie früh, wenn Sie dabei sein wollen.

Museen und Kulturabende

Bei Regen oder Müdigkeit hat Cusco gute kleine Museen. Das Museo Inka ist die vollständigste Einführung in die Inka, das Museo de Arte Precolombino residiert in einem Kolonialhaus, und das Museo Machu Picchu - Casa Concha zeigt Stücke aus den frühen Expeditionen. Viele sind im Touristenticket enthalten; vergleichen Sie vor dem Einzelkauf. Abends bietet das Centro Qosqo de Arte Nativo Quechua-Tänze und Andenmusik.

Heiliges Tal und Tagesausflüge

Das Tal unterhalb der Stadt ist das natürliche zweite Kapitel. In Pisac führt ein steiler Pfad zu Terrassen und Ruinen, in Ollantaytambo der kurze Aufstieg nach Pinkuylluna zu Inka-Speichern, und zwischen den Salinen von Maras und den runden Terrassen von Moray verläuft eine aussichtsreiche Wanderung. Chinchero und die Laguna Piuray bieten einen leichten Spaziergang am Wasser.

Wer Abenteuer sucht, findet Rafting bei Huambutío, Gleitschirmfliegen bei Pisac, Radtouren um Moray oder einen Klettersteig bei Ollantaytambo, stets in der Höhe. Wählen Sie lizenzierte Anbieter und akklimatisieren Sie sich vorher. Für Machu Picchu müssen Tickets und Züge weit im Voraus gebucht werden, die Regeln legen die Behörden fest, daher offizielle Quellen prüfen.

Alles zusammen

  • Tag 1: Plaza de Armas, Kathedrale, Qorikancha, ruhiges Abendessen
  • Tag 2: Hatunrumiyoc, San Blas, Märkte, Sacsayhuamán und Q'enqo
  • Tag 3: Museen oder Heiliges Tal mit Pisac und Ollantaytambo
  • Reservetag: Moray und Maras oder der Ausflug nach Machu Picchu

Wer weiter durch Südamerika reist, findet Anregungen in unserer Route durch Rio de Janeiro und im Essensführer für Buenos Aires. Wie man Tage nach Vierteln ordnet, zeigt auch Paris in drei Tagen. Ihre eigene Reihenfolge erstellen Sie mit dem Tag-für-Tag-Plan für Cusco.

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