Kapstadt Sehenswürdigkeiten: Die besten Tipps für Besucher
Inhalt
- Das Wetter bestimmt die Reihenfolge
- Tafelberg, Lion's Head und Wanderwege
- Geschichte: Robben Island und die Innenstadt
- Bo-Kaap und die kapmalaiische Küche
- Essen und Trinken: Markt, Kaffee, Hafen
- Weingüter, Gärten und die Kap-Halbinsel
- Für Abenteuerlustige
- Wie viele Tage sollte man einplanen?
- Ihren eigenen Plan erstellen
Die wichtigsten Kapstadt Sehenswürdigkeiten sind der Tafelberg, Robben Island, das bunte Viertel Bo-Kaap und die Kap-Halbinsel mit Cape Point. Dazu kommen Weingüter, Märkte und Restaurants, die für eine Stadt dieser Größe ungewöhnlich vielfältig sind. Wer den Aufenthalt klug plant, kann Berg, Meer und Geschichte in wenigen Tagen erleben.
Das Wetter bestimmt die Reihenfolge
In Kapstadt wechselt das Wetter schnell. Wolken legen sich als "Tischtuch" über den Tafelberg, und bei starkem Wind steht die Seilbahn still. Planen Sie den klarsten Tag für den Berg ein und heben Sie sich Museen, Märkte und Weingüter für graue Tage auf. Öffnungszeiten, Fährfahrten und Ticketregeln ändern sich je nach Saison; schauen Sie einige Tage vor der Reise auf die offiziellen Webseiten.
Wer Kapstadt mit einer anderen Hafenstadt vergleichen möchte, findet im Sydney-Reiseplan für 3 Tage eine ähnliche Mischung aus Bucht, Stränden und Stadtvierteln.
Tafelberg, Lion's Head und Wanderwege
Der Table Mountain (Tafelberg) ist das Wahrzeichen und zählt zu den New 7 Wonders of Nature. Hinauf geht es mit der Seilbahn oder zu Fuß. Die Platteklip Gorge ist der kürzeste und steilste direkte Weg; die Skeleton Gorge beginnt im Botanischen Garten Kirstenbosch und führt durch eine kühle, bewaldete Schlucht. Nehmen Sie Wasser, Sonnenschutz und eine winddichte Jacke mit, denn oben ist es oft kälter, als man unten denkt.
Kürzer ist der Lion's Head (669 m) mit einem spiralförmigen Pfad und Blick auf Stadt und Ozean; zum Sonnenuntergang ist er sehr beliebt. Der Devil's Peak östlich des Tafelbergs ist anspruchsvoller und bietet weite Blicke über die Table Bay. Wer es ruhiger mag, geht im Cecilia Forest in Constantia auf einem Waldweg zu einem Wasserfall.
Geschichte: Robben Island und die Innenstadt
Der Ausflug nach Robben Island gehört zu den eindrücklichsten Erlebnissen der Reise. Das Robben Island Museum bietet Touren auf die Insel an, auf der Nelson Mandela inhaftiert war; die Führer sind häufig ehemalige politische Gefangene. Das Boot legt an der V&A Waterfront ab, der Ausflug dauert etwa einen halben Tag. Buchen Sie rechtzeitig.
In der Innenstadt erzählt das District Six Museum, wie ein ganzes Viertel in der Apartheid-Zeit zwangsgeräumt wurde. Das Castle of Good Hope, eine sternförmige Festung aus dem 17. Jahrhundert, ist das älteste Kolonialgebäude Südafrikas, und die Iziko Slave Lodge von 1679 beleuchtet die Geschichte der Sklaverei am Kap. Zu Fuß erreichen Sie dazu den Greenmarket Square mit afrikanischem Kunsthandwerk und die St George's Cathedral, die mit Erzbischof Desmond Tutu und dem Widerstand gegen die Apartheid verbunden ist.
Bo-Kaap und die kapmalaiische Küche
Bo-Kaap ist berühmt für farbenfrohe Häuser an steilen Gassen, aber vor allem ein Wohnviertel der kapmalaiischen Gemeinschaft. Dort steht die Auwal Mosque, 1794 gegründet und als älteste Moschee Südafrikas bekannt. Fotografieren Sie rücksichtsvoll und halten Sie Abstand zu den Eingängen der Anwohner.
Zum Essen bietet sich Biesmiellah an, ein Familienbetrieb mit langer Tradition für kapmalaiische Currys. Probieren Sie Bobotie, gewürztes Hackfleisch unter einer Eiermilch-Kruste, und Snoek, einen heimischen Fisch, der meist über Kohle gegrillt und mit Aprikosenmarmelade glasiert wird.
Essen und Trinken: Markt, Kaffee, Hafen
- Neighbourgoods Market samstags in der Old Biscuit Mill in Woodstock, mit lokalen Erzeugern und Streetfood.
- The Pot Luck Club auf dem Dach desselben Gebäudes: kleine Teller zum Teilen und Stadtblick.
- Truth Coffee Roasting, eine Rösterei im Steampunk-Stil, die oft zu den besten Cafés der Welt gezählt wird.
- Kloof Street House, ein viktorianisches Haus mit Garten und moderner südafrikanischer Küche.
- Kalky's am Hafen von Kalk Bay für Fish and Chips.
Für Kalk Bay lohnt sich ein ganzer Nachmittag: Fischerhafen, Antiquitätenläden und Restaurants am Wasser. Wer ein Braai mit Musik sucht, findet bei Mzoli's Place in Gugulethu einen lebhaften Metzger mit Grill; beim ersten Besuch ist ein lokaler Führer sinnvoll.
Weingüter, Gärten und die Kap-Halbinsel
In Kirstenbosch wächst am Osthang des Berges die heimische Fynbos-Vegetation, ein guter Ort für ein Picknick. In Constantia liegt Groot Constantia, das älteste Weingut Südafrikas, mit einem kapholländischen Herrenhaus von 1685. Wenn Sie Weine verkosten, buchen Sie einen Fahrer oder eine geführte Tour.
Auf der Halbinsel bietet Cape Point Küstenwege, einen Leuchtturm und Meerblick. Auf dem Rückweg führt der Chapman's Peak Drive zwischen Hout Bay und Noordhoek steil am Atlantik entlang; die Straße kann bei schlechtem Wetter gesperrt sein, informieren Sie sich vorher. In Muizenberg machen lange, sanfte Wellen den Strand zum klassischen Ort für die erste Surfstunde.
Für Abenteuerlustige
Kapstadt ist eine Hauptstadt der Abenteuer: 112 Meter Abseilen am Tafelberg, Tandem-Gleitschirmflug vom Signal Hill, Fallschirmsprung über der Table Bay, Kajaktouren von Hout Bay zur Robbenkolonie auf Duiker Island, Kitesurfen in Bloubergstrand vor der Kulisse des Tafelbergs. Von Gansbaai starten Käfigtauchgänge mit Weißen Haien. Wählen Sie Anbieter mit klaren Sicherheits- und Naturschutzstandards.
Wie viele Tage sollte man einplanen?
Drei Tage reichen für das Wesentliche: Berg und Botanischer Garten, dann Robben Island mit Innenstadt und Bo-Kaap, zuletzt die Halbinsel. Mit fünf Tagen kommen Weinland und eine Abenteueraktivität dazu. Für die Halbinsel ist ein Mietwagen am bequemsten, abends sind Fahrdienst-Apps die einfachere und sicherere Wahl.
Als Kontrast zu Südafrika eignet sich unser Text über Delhi und sein Essen, und für eine europäische Hauptstadt bietet Paris in 3 Tagen eine klare Route.
Ihren eigenen Plan erstellen
Im Kapstadt-Reiseführer sehen Sie alle Themen, im Kapstadt-Planer bauen Sie ein Tagesprogramm, und die Seite zu Südafrika liefert den Rahmen. Wer vor allem wegen des Essens kommt, beginnt mit der Kulinarik-Seite.